Verkehrskonzept Werden erneut ein Fall für das Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen

Das Oberverwaltungsgericht Münster hat der Klage einer Anwohnerin der Abteistraße im Grundsatz Recht gegeben. In einem straßenrechtlichen Planfeststellungsverfahren zur Änderung einer Bundesstraße müsse zumindest eine sogenannte Vorprüfung einer Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt werden. Eine solche fehle bisher. Darauf könne sich die Antragstellerin, die unmittelbar an einem der beiden Arme der B 224 in Essen-Werden wohne und durch die geplante Verlegung der Trasse stärker als bisher mit Lärm und Luftschadstoffen belastet würde, nach den Regelungen des Umweltrechtsbehelfsgesetzes vor Gericht berufen.
Das Verfahren wurde an das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen zurückgegeben, das jetzt im Detail nach dieser Vorgabe entscheiden muss, was diesem Anspruch gerecht werden kann.
Damit verzögert sich eine angedachte Verwirklichung erneut um etliche Monate.

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