Der Werdener Werbering bekommt einen neuen Geschäftsführer

Ab 1. September wird Klaus Strehlau beim Werdener Werbering die Aufgaben des Geschäftsführers übernehmen – sein Vorgänger wird ihn unterstützen.

Artikel: WAZ.de

Aufatmen beim Werdener Werbering. Nach fast 15 Jahren im Amt als Geschäftsführer wollte Rolf Sachtleben eigentlich die Segeln streichen. Eigentlich. Kaum ein Vorstandsmitglied hat die Händlergemeinschaft so sehr geprägt wie er.

Jetzt wurde eine Lösung gefunden. Ab 1. September wird Klaus Strehlau die Aufgaben des Geschäftsführers übernehmen. Aber Rolf Sachtleben wird an Bord bleiben, ihn einarbeiten und auch weiterhin unterstützen, denn „die Arbeit für den Werbering hat mir immer Spaß gemacht, und sie wird mir weiterhin Spaß machen“. Und um die drei großen Werbering-Veranstaltungen, die Stoff- und Tuchmärkte im Frühling und Herbst und den Weihnachtsmarkt, wird er sich weiterhin kümmern.

Rolf Sachtleben hat den Verein entscheidend geprägt

Auch Ulrich Bohnen begrüßt diese Entwicklung. Er hat den Verein mit sechs anderen Geschäftsleuten vor 38 Jahren gegründet. „Rolf Sachtleben hat den Werbering ganz entscheidend geprägt, aber er hat auch zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Nachfolger gefunden. Das ist heute ein guter Tag für den Werbering.“

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung in den Tuchmacherstuben stellte sich der künftige Geschäftsführer Klaus Strehlau vor. Der 62-Jährige wird bald in Altersteilzeit gehen, „und dann bleibt auch Raum für die neue Aufgabe“. 30 Jahren lang hat der promovierte Geologe bei verschiedenen Stadtverwaltungen gearbeitet und war zuletzt Leiter des Umweltamtes in Solingen. „Wenn jemand weiß, wie man mit Behörden umgehen muss, dann ich“, sagt er und schmunzelt.

Viel Erfahrung in Sachen Ehrenamt

Das Terrain Ehrenamt betritt er nicht zum ersten Mal. Er war Mitbegründer der Kita Wunderwelt, Vorsitzender des Fördervereins der Ludgerusschule und des Werdener Gymnasiums. Viele Gedanken hat er sich schon im Vorfeld gemacht, hat viele Ideen parat: „Wir schauen uns auf jeden Fall nach Fördermitteln um. Und ich werde jedes der 80 Mitglieder in seinem Geschäft besuchen.“ Unterstützt wird er dabei von Rolf Sachtleben. Versteht sich. Der ist froh, „dass wir diesen Punkt erreicht haben, denn Kontinuität ist extrem wichtig. Wir werden mit neuen Gedanken auch das eine oder andere justieren.“

Über vieles wurde an diesem Abend noch diskutiert, einiges auf den Weg gebracht – eine entspannte Veranstaltung für den Werbering-Vorsitzenden Andreas Göbel. Ein Ergebnis: „Wir haben von der Mitgliederversammlung den Auftrag bekommen, einen verkaufslangen Abend auf den Weg zu bringen.“ Und die Aktion „Werdener Adventsfenster“ wird der Werbering wohlwollend begleiten. Da findet übrigens am Sonntag, 8. April, der erste Gedankenaustausch in den Domstuben statt. Die Organisatorinnen Alexandra Peiper und Ulrike Liebscher freuen sich auf viele Teilnehmer und viele Ideen. Los geht es um 17 Uhr.

Die S6 kann ab Ende April wieder fahrplanmäßig fahren

Seit fast 5 Monaten ist die S-Bahnlinie S6 zwischen Essen Hbf und Essen-Kettwig aufgrund von Bergbauschäden in beiden Richtungen gesperrt. Fahrgäste der Strecke mussten seither auf den eingerichteten Ersatzverkehr mittels Bussen ausweichen. Da man beim Verfüllen der Bergbauanlagen immer wieder auf nicht verzeichnete Hohlräume stieß, war lange Zeit unklar, ob der angegebene Termin von Ende April, zur Wiederaufnahme des Schienenverkehrs, eingehalten werden könne. Nun scheint sich das Ende der Bauarbeiten allerdings abzuzeichnen und der 30. April wurde als Termin für die Wiederaufnahme bestätigt.
Quelle: Radio Essen

Bauarbeiten an der S-Bahn-Linie S6 verlaufen planmäßig

Die gesperrte S-Bahn-Linie S6 kann ihren Betrieb im April wohl wieder aufnehmen. Die Arbeiten in Essen liegen laut Deutscher Bahn im Zeitplan.
Die seit drei Monaten in Essen gesperrte S-Bahn-Linie S6 wird aller Voraussicht ohne weitere Verzögerungen im April wieder in Betrieb gehen. Die Reparaturarbeiten laufen besser als erwartet. „Wir sind gut im Plan“, berichtet der Düsseldorfer DB-Sprecher Dirk Pohlmann.

Quelle: WAZ