Leuchtendes Werden

Weihnachten wirft nicht seinen Schatten, sondern sein Licht voraus. Auch in diesem Jahr wird die Werdener Altstadt wieder in adventlich-weihnachtlichem Lichterglanz erstrahlen. Schon am 8. November wird um 19 Uhr die Beleuchtung auf der Heckstraße eingeschaltet – symbolisch für ganz Werden – und viele Geschäfte sind deshalb bis 21 Uhr geöffnet. Viele Werdener und Geschäftsinhaber hatten sich das gewünscht, um in der dunklen Jahreszeit etwas Helligkeit in den Alltag zu bekommen. Durch Arbeiten an Häusern in der Altstadt können leider nicht immer alle Lichterketten gehängt werden. Der WerbeRing hofft auf weitere Genehmigungen durch Hausbesitzer, um auch die ein oder andere Lücke ausfüllen zu können. Wer Ideen für weitere Orte zum Anbringen von Lichterketten hat, möge sich melden. Solche Ideen nimmt der Geschäftsführer des WerbeRing, Dr. Klaus Strehlau (strehlau@essen-werden.de), gerne entgegen.
Und natürlich strahlen alle Lichter auch zum Weihnachtsmarkt am 1. Advent. Doch dazu Anfang November mehr an dieser Stelle.

Alter Schwede!

Mein etwas anderer Blick auf die deutsche Sprache (Werdener Stammtisch)
Herr Sabeti, vielen Werdenern sicher von seiner Salzgrotte bekannt, ist gebürtiger Iraner und Wahldeutscher, weil er vor 33 Jahren Deutschland zu seiner Heimat gewählt hat.

„Weil die deutsche Sprache für mich so schwer war, musste ich das mit Humor nehmen. Was gut war, denn mit Humor gewinnt man Freunde!“, sagt Herr Sabeti und schmunzelt. „Wenn mich jemand fragt, wo kommst du her, dann sage ich: aus Schweden. Dann schaut man meist verblüfft auf meine dunkle Hautfarbe und fragt ungläubig: Aus Schweden? Ja, antworte ich dann, das ist wohl so, denn wie oft hat man zu mir schon gesagt: Alter Schwede! – Ein Moment der Verblüffung, dann lachen wir und finden Nähe zueinander.“

Über diesen etwas anderen Blick auf die deutsche Sprache möchte Herr Sabeti mit uns beim nächsten Werdener Stammtisch ins Gespräch kommen, und erzählen, wie ihm das geholfen hat, bei uns mit seiner Familie eine Heimat zu finden. Gleichzeitig eine schöne Gelegenheit, uns gegenseitig besser kennenzulernen.

Übrigens hat Herr Sabeti noch ein weiteres Anliegen: Er möchte auf diesem Weg danke sagen; danke dafür, wie er in diesem Land aufgenommen worden ist; danke auch für die vielen Aktivitäten von „Werden hilft“. „Das ist enorm wichtig“, sagt Herr Sabeti. „Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Tat!“

DOMSTUBEN, 45239 Essen-Werden, Brückstraße 81
05.11.2018 – 19:00 Uhr

Der Werdener Werbering bekommt einen neuen Geschäftsführer

Ab 1. September wird Klaus Strehlau beim Werdener Werbering die Aufgaben des Geschäftsführers übernehmen – sein Vorgänger wird ihn unterstützen.

Artikel: WAZ.de

Aufatmen beim Werdener Werbering. Nach fast 15 Jahren im Amt als Geschäftsführer wollte Rolf Sachtleben eigentlich die Segeln streichen. Eigentlich. Kaum ein Vorstandsmitglied hat die Händlergemeinschaft so sehr geprägt wie er.

Jetzt wurde eine Lösung gefunden. Ab 1. September wird Klaus Strehlau die Aufgaben des Geschäftsführers übernehmen. Aber Rolf Sachtleben wird an Bord bleiben, ihn einarbeiten und auch weiterhin unterstützen, denn „die Arbeit für den Werbering hat mir immer Spaß gemacht, und sie wird mir weiterhin Spaß machen“. Und um die drei großen Werbering-Veranstaltungen, die Stoff- und Tuchmärkte im Frühling und Herbst und den Weihnachtsmarkt, wird er sich weiterhin kümmern.

Rolf Sachtleben hat den Verein entscheidend geprägt

Auch Ulrich Bohnen begrüßt diese Entwicklung. Er hat den Verein mit sechs anderen Geschäftsleuten vor 38 Jahren gegründet. „Rolf Sachtleben hat den Werbering ganz entscheidend geprägt, aber er hat auch zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Nachfolger gefunden. Das ist heute ein guter Tag für den Werbering.“

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung in den Tuchmacherstuben stellte sich der künftige Geschäftsführer Klaus Strehlau vor. Der 62-Jährige wird bald in Altersteilzeit gehen, „und dann bleibt auch Raum für die neue Aufgabe“. 30 Jahren lang hat der promovierte Geologe bei verschiedenen Stadtverwaltungen gearbeitet und war zuletzt Leiter des Umweltamtes in Solingen. „Wenn jemand weiß, wie man mit Behörden umgehen muss, dann ich“, sagt er und schmunzelt.

Viel Erfahrung in Sachen Ehrenamt

Das Terrain Ehrenamt betritt er nicht zum ersten Mal. Er war Mitbegründer der Kita Wunderwelt, Vorsitzender des Fördervereins der Ludgerusschule und des Werdener Gymnasiums. Viele Gedanken hat er sich schon im Vorfeld gemacht, hat viele Ideen parat: „Wir schauen uns auf jeden Fall nach Fördermitteln um. Und ich werde jedes der 80 Mitglieder in seinem Geschäft besuchen.“ Unterstützt wird er dabei von Rolf Sachtleben. Versteht sich. Der ist froh, „dass wir diesen Punkt erreicht haben, denn Kontinuität ist extrem wichtig. Wir werden mit neuen Gedanken auch das eine oder andere justieren.“

Über vieles wurde an diesem Abend noch diskutiert, einiges auf den Weg gebracht – eine entspannte Veranstaltung für den Werbering-Vorsitzenden Andreas Göbel. Ein Ergebnis: „Wir haben von der Mitgliederversammlung den Auftrag bekommen, einen verkaufslangen Abend auf den Weg zu bringen.“ Und die Aktion „Werdener Adventsfenster“ wird der Werbering wohlwollend begleiten. Da findet übrigens am Sonntag, 8. April, der erste Gedankenaustausch in den Domstuben statt. Die Organisatorinnen Alexandra Peiper und Ulrike Liebscher freuen sich auf viele Teilnehmer und viele Ideen. Los geht es um 17 Uhr.