Was bewegt Werden – Linda Strack / Lindas süß Werden

Lindas Süß Werden in der Hufergasse fällt den Menschen beim Bummel durch die Abteistadt direkt ins Auge, da sie durch die großen Fenster direkt auf die gemütlichen kleinen Sessel schauen, die das Café, unter anderem, so unverwechselbar machen.
Linda Strack, seit 4 Jahren Inhaberin des Cafés kommt zwar nicht aus Werden, blickt aber auf viele Jahre Berufstätigkeit in Werden zurück. 16 Jahre hat sie bei Kika’s gearbeitet. In dieser Zeit hat sie Ihr Architekturstudium erfolgreich beendet und auch ein paar Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Da sie auch währenddessen nie auf die Arbeit bei Kika’s verzichten wollte, weil der ständige Kontakt zu den Menschen sie glücklich macht, wuchs in ihr der Wunsch, ein eigenes Café zu eröffnen.
An einem Tag vor etwas über 2 Jahren saß sie dann mit Monika Reinhard bei der ehemaligen Inhaberin im, damals noch, ‚Süß Werden‘ als diese erwähnte, dass sie vorhabe, den Laden aufzugeben. Linda war zwar sofort Feuer und Flamme, erbat sich aber noch Bedenkzeit, da sie mit ihrem Mann und der Familie diesen Schritt genau planen musste. Ihre Tochter war zu diesem Zeitpunkt gerade zwei Jahre alt, und so ein Vorhaben mit einem kleinen Kind musste gut durchdacht sein. Da aber allen klar war, dass es sich um Lindas großen Traum drehte, sicherte die gesamte Familie ihr ihre Unterstützung zu. Heute kommt es wirklich immer mal vor, dass die Schwester im Service aushilft, die Mutter an der Spülmaschine steht, oder der Vater die Tochter von der Kita abholt. Lindas Anspruch an ihr Angebot war von Beginn an sehr hoch, so dass sie, ohne backen zu können, nur selbst gebackenen Kuchen anbieten wollte. Sie kniete sich rein, und die Kuchen kamen super an. Besonders beliebt sind: Birne-Buttermilch, Himbeer-Schoko-Tarte und der Käsekuchen ohne Boden. Ergänzt wird das Angebot noch durch französische Limonaden, Frühstücksvariationen, einen kleinen Mittagstisch mit wechselnden Suppen und leckere Toasts. Hierbei legt sie großen Wert darauf, dass alle Nahrungsmittel qualitativ hochwertig sind. Eingekauft wird nicht im Discounter sondern beim Metzger, im Käseladen und beim Bäcker, und das ausschließlich in Werden. Das hat dazu geführt, dass sie inzwischen ein großes Stammpublikum hat, und mit vielen ihrer Kunden bereits per Du ist. Mit ihren zwei Aushilfen gelingt es ihr, den Kunden im Café und an den 6 Tischen im Aussenbereich immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
Linda trägt mit ihrer zupackenden Art immer wieder dazu bei, dass in Werden etwas auf die Beine gestellt wird. Den ersten verkaufslangen Donnerstag zum Beispiel hat sie federführend mit geplant. Sie ist, wenn es um solche Dinge geht, eine beliebte Ansprechpartnerin für den Werbering und die Geschäftsleute, und ist immer mit Herzblut dabei.
An Werden mag Linda eigentlich alles! „Jeder Tag hier hält eine Überraschung bereit und ich freue mich immer schon morgens auf meine Kunden.“ Glücklich und stolz ist sie darüber, dass es ihr gelungen ist, ihren Traum wahrmachen zu können, und das es so gut angelaufen ist.